Pomposa und Umgebung

UNESCO-Weltkulturerbe

An der Staatsstraße 309 Romea heißt uns die tausend Jahre alte Abtei „Abbazia di Pomposa“ im Podelta willkommen.Der hohe Turm der Abtei kündigt eine der bedeutendsten Klosteranlagen der Benediktinermönche auf der Halbinsel an. In der Anfangsphase wurde dem Kloster in der Geschichte nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt, was sich mit der Schwelle zur Jahrtausendwende um das Jahr 1000 änderte, als Pomposa schnell zu Reichtum kam und Bekanntheit erlangte. Auf diese Epoche geht die großartige romanische Baukunst zurück, die noch bis heute in der Kirche, im Turm und in den Überresten der Klosteranlage erhalten geblieben ist, die alle auf die erste Hälfte des 11. Jhd. datiert werden können.

Nicht weit entfernt am Fluss Po thront die majestätische Burganlage „Castello di Mesola“ mit ihren vier Zinnentürmen, die auf Wunsch des letzten Nachkommens der Familie Este, Alfonso II., im Jahr 1578 errichtet wurde. Das imposante Bauwerk, teils Festung teils Wohnsitz, war durch eine neun Meilen lange Ringmauer geschützt und von einem zur Jagd genutzten Wald umgeben, der heute teilweise auf den „Wald von Mesola“ zurückzuführen ist.

In der Nähe liegt auch das Naturschutzgebiet des Großen Waldes von Mesola („Riserva Naturale del Gran Bosco della Mesola“), das wahrscheinlich im Mittelalter auf Dünenbänken entstand, die von den beiden Flussarmen Po di Goro und Po di Volano geformt wurden. Der Mesola-Wald ist einer der letzten und besterhaltensten Wälder in der Ebene, der an die antiken Wälder erinnert, die sich noch bis vor ein paar Jahrhunderten entlang der Adriaküste erstreckten. Der Wald ist nicht vollständig zugänglich, jedoch kann man auf den freigegebenen Wegen Hirsche und Damwild beobachten.


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