Paradies für Birdwatching

Die Mündungen des Flusses Po gehören zu den interessantesten Landschaften Europas, wo Naturoasen und menschliche Tätigkeiten im Einklang miteinander existieren. Ein wahres Paradies für Naturliebhaber, in dem viele Vögel überwintern, ihr Nest bauen und Wandervögel Rast machen, wie Fischreiher, Enten, Seidenreiher, Seeschwalben, Säbelschnäbler, Stelzenläufer, Kormorane, Eulen und Bussarde, aber auch Säugetiere wie der Dünenhirsch leben.

Der Fluss Po und die Arme seiner Deltamündung bilden einen sehr besonderen Wasserverlauf mit einem Labyrinth aus Wasserwegen, die man an Bord eines Motorboots oder mit kleinen Booten langsam entlangschippern kann. Die Ablegestellen befinden sich in den beiden charakteristischen Fischerorten Goro oder Gorino, deren Fischereihäfen an der Bucht „Sacca di Goro“ am „Po di Goro“ liegen.Von Frühjahr bis Herbst legen zahlreiche Boote ihre Leinen los, um Bootsausflüge oder Birdwatching-Touren am Po entlang zu unternehmen.

Auf der Landzunge „Scannone di Goro“, die auch „Isola dell’Amore“ (Insel der Liebe) genannt wird, steht der 22 Meter hohe Leuchtturm von Goro, dessen Leuchtfeuer eine Reichweite von 10 Meilen hat. Nicht weit davon entfernt erhebt sich die „Lanterna Vecchia“, ein alter Leuchtturm, der 1864 errichtet wurde und heute ein Naturbeobachtungspunkt ist.

Die Lagunenbucht „Sacca di Goro“ ist für die Zucht von Miesmuscheln und Venusmuscheln berühmt: Hier hat man die Möglichkeit, die Verarbeitungsanlagen zu besichtigen und den Fischfang in der Lagune mit der traditionellen „Rasca“ (ein Schleppnetz) zu beobachten.

Am linken Flussufer des Pos empfiehlt sich die Besichtigung von San Basilio und des Pumpwerks Ca’ Vendramin. In der Region Venetien starten wunderschöne Bootsausflüge zu den Hauptarmen des Flusses Po von Porto Tolle - Cà Tiepolo und von Pila aus.

Auch im NaturreservatFoce del Po di Volano bietet sich die Gelegenheit zu zahlreichen Ausflügen in ein Labyrinth aus dichtem Schilfdickicht.Über mehrere Pfade gelangt man außerdem zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Pinienwald am Küstenstrich.

In der Nähe liegt auch das Naturschutzgebiet des Großen Waldes von Mesola („Riserva Naturale del Gran Bosco della Mesola“), das wahrscheinlich im Mittelalter auf Dünenbänken entstand, die von den beiden Flussarmen Po di Goro und Po di Volano geformt wurden. Der Mesola-Wald ist einer der letzten und besterhaltensten Wälder in der Ebene, der an die antiken Wälder erinnert, die sich noch bis vor ein paar Jahrhunderten entlang der Adriaküste erstreckten. Der Wald ist nicht vollständig zugänglich, jedoch kann man auf den freigegebenen Wegen Hirsche und Damwild beobachten.


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